Zitat des Tages

Wie kann ich lernen, wenn ich nicht verstehe was ich sehe?

Advertisements

Ballverlust

Artikelbild © Vox 2012

Früher lief Lothar ja bekanntermaßen verloren gegangen Bällen hinterher; heute hingegen versucht er das Gleiche mit seiner Würde und Haltung. Man kann aber jetzt schon sehen, dass er das mit den Bällen eindeutig besser hin bekommen  hatte!

Ich hab ja gerade Urlaub, und es regnet unentwegt und so hab ich natürlich gerade mal die erste Folge von Lothars Doku Soap auf VOX „Immer am Ball“ angeguckt und verstehe ein bisschen, warum das groß angekündigte TV-Highlight als laues Lüftchen ins Spätprogramm verschoben wurde.

Es ist ja an Selbst-Demontage nicht mehr zu überbieten, wenn Lothar

  • Joghurts im Kühlschrank in Reih und Glied ordnet,
  • Cola zum Frühstück einschenkt
  • Spiegeleier brät die dann wie Erbrochenes aussehen
  • seinem Ordnungs- und Kontrollzwang öffentlich zur Schau stellt
  • sein als Lebensgefährtin getarntes Unterwäsche Model pausenlos belehrt und vorführt
  • und gar nicht merkt wie peinlich genau er ein Bild von sich vermittelt, was weder seinen sportlichen Erfolgen, noch seinen Ambitionen als ernsthaften Fußball Lehrer gerecht wird.

Es wirkt ja schon bemitleidenswert, wenn er versucht, schablonenhaft die Erkenntnisse seines Fußballerdaseins in sein heutiges Leben zu übertragen. Er redet wirr von Linien und Kreisen des Fußball Spielfeldes und welche Symbolik sich daraus ableiten lässt…zumindest theoretisch. Es ist halt alles noch so in seinem Kopf gespeichert, wie er sagt…

Er hätte auch über Kornkreise in Nordengland reden…oder einfach sagen können: „Was die Leute über mich denken ist mir egal, hauptsache sie nehmen mich wahr!“

Dass sie ihn auch ernst nehmen sollen, hat er freilich schon aufgegeben, denn es ist ja sonst auch garnicht anders zu erklären warum er seit Jahren bemängelt dass er in Deutschland nicht als Trainer gefragt ist und lediglich in der süd-osteuropäischen Provinz, in Israel, oder in Brasilien kurze Trainer Gastspiele geben muss. Sein Manager hingegen zu Protokoll gab, dass Lothar ja schon längst ganz konkret in Deutschlands 1., 2., oder 3. Liga hätte tätig sein können. Aha, und warum hat er das dann nicht einfach getan, stellt sich hier die Frage? Dann wär vielleicht dem Kulturstandort Deutschland diese erneute TV-Peinlichkeit erspart geblieben…zumindest theoretisch.

Oder gehört das Trainer Dasein in Wahrheit nur zu seinen zahlreichen Blitzlicht-Bühnen, die er ja so gerne Betritt, um nicht vollends in der medialen Abstellkammer zu landen ?

Wenn Lothar mit seiner Doku Soap aber eines erreicht hat, dann

  • dass er nun in einem Atemzug mit Daniela Katzenberger, die Wollnys und den anderen schwer vermittelbaren Möchte-gern-Promis aus dem RTL Dschungel Camp  genannt wird
  • dass zukünftige Vereine sich fragen werden, ob Lothar Joghurtbecher mit auf den Trainingsplatz mitbringt, um den Spielern Ordnung zu vermitteln, anstatt die altbekannten Hütchen
  • und zukünftige Partnerinnen sich spätestens jetzt genau überlegen, ob sie wirklich einen kleinen Bestimmer wollen, der aber auch alles kontrollieren will…. aber der natürlich auch mal großzügig über etwas hinweg guckt…zumindest theoretisch.

Wenn er wirklich das gemeint hat, als er sagte, er wolle der Öffentlichkeit den „wahren“ Lothar zeigen, wie er ist und wie man ihn wahrnehmen sollte, dann kann man nur froh sein, dass gestern die Mehrzahl der Zuschauer lieber n spannendes Elfmeterschießen verfolgt haben, als den traurigen Alltag von Lothar M. zu verfolgen…

Nein, ein Lothar Matthäus gehört nicht ins Spätprogramm…Lothar gehört auf die Couch!

e.

Soundcheck (Vol. 5)

1. Was macht eine Rocklegende Robert Plant, Sänger-Ikone einer der bekanntesten Hard-Rock Bands aller Zeiten, Led Zeppelin, der als Solo Artist alle stilistischen Grenzen der Rock Musik erforscht hat, wenn er auf Alison Krauss trifft? Richtig…sie nehmen ein Album auf! An sich keine große Sache, wenn man sich nicht fragen würde: „Wer ist Alison Krauss?“ Sie zählt zu den bekanntesten Country und Bluegrass Sängerinnen der USA und hat die Kleinigkeit von 27 Grammy´s in ihrer Vitrine stehen. Man könnte sagen, da begegneten sich 2 Künstler auf Augenhöhe, mal abgesehen davon, dass die musikalischen und gesanglichen Übereinstimmungen ja eigentlich so recht nicht zusammen passen. Taten sie aber auf dem 2009er Album Raising Sand sehr wohl. Und n Grammy sprang natürlich auch dabei raus…für beide! Das leicht flehende Please read the Letter enstammte allerdings noch aus der Feder von Robert Plant & Jimmy Page, was sich aber in diesem Fall als eine sehr gute Wahl darstellte und den Song erst „persönlich“ macht!

 

2. 2008 war auch ein wichtiges Jahr für die Band Keane, einerseits weil ihr 3. Album Perfect Symmetry in die Läden kam. Andererseits, war mit diesem Album ein neuer Zyklus angebrochen. War die Band doch vorher im alternativen Klavier dominierten Musikzeitgeist mit geschwommen und verzichteten bis dato sogar ganz auf Gitarren und synthetische Zusätze, hörte sich das nun ganz anders an. Schwungvoller, tanzbarer aufwendig arrangierter ein bisschen 80er inspirierter Großstadt Pop! Folgerichtig war Spiralling die erste Singleauskopplung und beschreibt eine abwärtsgerichtete Entwicklung in unserer individualisierten Gesellschaft!

 

3. Bob Dylan Songs sind gewöhnlicher weise immer sehr offen für unterschiedlichste Interpretationen. Dieses gilt ganz besonders für All along the watchtower,  den er 1967 geschrieben hat, als er anfing sich intensiver mit der Bibel zu befassen. Man kann deswegen auch viele mystische und christliche Sinnbilder entdecken. Und es ist ein  Song der zu denen gehört, die Dylan am häufigsten Live gespielt hat und auf keiner Compilation oder Tribute-CD fehlt! Was den Song zusätzlich aufwertet ist die Tatsache, dass ihn 1968 nur 6 Monate später ein anderer nicht ganz unbekannter Zeitgenosse für sein Doppel-Album Electric Ladyland neu interpretiert und unverkennbar mit seinem eigenen Namen verknüpft hatte…die Rede ist natürlich vom Gitarren Gott Jimi Hendrix!

 

4. Und um noch etwas bei Jimi Hendrix zu bleiben. Denn ich kenne keinen Künstler der innerhalb von nur 3 Jahren (1967-1970) und 3 Alben eine musikalische Hinterlassenschaft kreiert hat, die ein halbes Jahrhundert später immer noch verehrt wird und sein Gitarrenspiel unerreicht geblieben ist. Bekannt ist ja, dass Hendrix einen Hang zu einem exzessiven Leben hatte, wo Frauen, Alkohol und später auch härtere Drogen eine Rolle spielten. Seine Marihuana Sessions sind ja legendär und haben bemerkenswert Kreatives hervorgebracht. Bekannt ist er jedenfalls als Gitarrist, aber auch seine lyrischen Fähigkeiten werden dabei manchmal vergessen. Sehr feine, sensible  Texte, die einen Hendrix offenbaren, der aus mehr als nur Klischees bestand! Little Wing ist so ein Beispiel, das hier besonders großartig von Sting auf dem 1988er Album …nothing like the Sun interpretiert wurde.

 

5. 2009 kam das überraschende Ende der amerikanischen Alternative-Rockband LIVE mit ihrem charismatischen Sänger Ed Kowalczyk. Was nach neuen künstlerischen Wegen der Band und dem Sänger aussah, war ein handfester rechtlicher Streit, nachdem die Band dem Sänger vorgehalten hatte, geheime finanzielle Absprachen über Gagen an der Band vorbei verhandelt hatte. Mittlerweile hat die Band einen neuen Sänger und einen neuen Namen, aber auch eine Historie, die es wert ist, am Leben gehalten zu werden. Das 1999er Album The Distance to Here beinhaltet esoterische und spirituelle Sinnbilder, die von biblischen oder fernöstlichem Glaubensbekenntnissen inspiriert sind, was sich auch auf Run to the Water nachempfinden lässt.

 

6. Politisch denkend und aktiv war Eddie Vedder schon immer. Gerade zu Beginn seiner musikalischen Karriere mit Pearl Jam, war er nach eigenen Aussagen voller Wut auf das System, die (konservative) Politik Amerikas  und den Zerfall der Gesellschaft. Mittlerweile ist diese Wut etwas verblasst und er kann die Dinge gelassener sehen. 2007 hat ihn der Hollywood Schauspieler und mittlerweile ambitionierte Regisseur Sean Penn engagiert in völliger künstlerischer Freiheit Songs für den Film Into the Wild zu schreiben, der das Aussteigerleben von Christopher McCandless  beschrieb. Herausgekommen sind beeindruckend zurückgenommene folkige Songs, die die Szenerie und Atmosphäre des Filmes sehr gut wiederspiegeln. Während der Titelsong Guaranteed die Person beschreibt, ist Society eine bitter-süße Aussteiger-Hommage an Werte, die die Konsumgesellschaft zu vergessen scheint.

 

7. Wenn man eines über die Schottische Band The Blue Nile und deren Musiker um ihr Master-Mind Paul Buchanan nicht sagen kann, dann dass sie musikalische Arbeitstiere wären. Nach fast 30 Jahren im Musikgeschäft haben sie es auf ganze 4 (!) Alben gebracht! Viel Zeit zum Nachdenken, komponieren…aber leider auch viel Zeit für Fans zum Warten. Allerdings haben sie dann ja auch immer großartige, zeitlose Songs hervorgebracht, die niemanden enttäuscht haben, der sehnsüchtig nach neuem Songs verlangt hat. Vom 1989er Meisterwerk Hats steht hier stellvertretend Downtown Lights, dessen Alter sich nur durch das Erscheinungsjahr erkennen lässt.

 

8. Noch ein paar Jahre muss man in der Musikgeschichte zurück gehen, um auf das Roxy Music Album Avalon von 1982 zu stoßen. Obwohl sich die Band bis heute nie so richtig getrennt und aufgelöst hatte und seit 10 Jahren sogar wieder regelmäßig fast in Originalbesetzung auf Tour ist, steht Avalon bislang als finaler Akkord einer der wichtigsten und bekanntesten Art-School Glam-Pop Band der 70er Jahre im Raum. Damals waren nur noch 3 der ursprünglich 6 Mitglieder an Bord auch der Sound war sehr auf den eleganten Großstadt Flair von Bryan Ferry ausgerichtet und mit Funk Einflüssen angereichert. Dennoch wurde das Album ein Erfolg und eine Referenz für viele 80er Jahre Pop-Künstler. Und mit Songs wie Take a Chance with me geht man auch kein Risiko ein, gute Musik zu hören.

 

9. Heather Nova  kommt aus Bermuda, dort wo das Bermuda-Dreieck verortet wird und schon viel Schiffe und Flugzeuge unter mysteriösen Umständen bedingt durch berüchtigte Hurricans und unsichere Gewässer verschwanden  und viele Menschen Urlaub machen. Allerdings arbeitet sie dort ja auch und das sehr erfolgreich. Neben Büchern die sie dort schreibt und illustriert macht sie Musik in ihrem eigenen Studio. Ob Zufall oder nicht heißt ihr mittlerweile 11. Studio-Album von 2011: 300 Days at Sea. Dass dabei die Songs nichts von ihrer Kraft verloren haben, hört man an Higher Ground.

 

10. Ein gebührender und grandioser Rausschmeißer-Song ist das epische High Hopes von Pink Floyd. Es war auch auf dem 14. und letzten 1994er Album The Divison Bell der Schlussakkord. Und somit der letzte Song einer Band, die wie keine andere Band den Art-School Progressive Rock des letzen halben Jahrhundert geprägt hatte. Während die meisten der Songs des Albums das Kern-Thema Kommunikation und Dialog behandeln, aber allesamt nicht so recht haften bleiben wollen, wird es bei High Hopes nochmal persönlich. Sänger, Gitarrist und Songwriter David Gilmour, der mittlerweile viele seiner Songs auf seinem digitalen Hausboot-Studio Astoria schreibt und aufnimmt, schwelgt etwas autobiografisch in seinen Jugenderinnerungen, als er noch keinen Gedanken daran verschwendete, dass dieser Song der letzte sein sollte. Ein monumentales und würdiges Ende!

Zitat des Tages

Der Weg ist das Ziel, aber manchmal ist das Ziel im Weg

Zitat des Tages

Der Zauber eines Augenblicks liegt darin, dass er kurz ist.

Zitat des Tages

Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehle dir das Hoffen! Ein Tor ist zugetan, doch tausend sind noch offen.

Zitat des Tages

Um ernst zu sein, genügt Dummheit, während zur Heiterkeit ein großer Verstand unerlässlich ist

Zitat desTages

Lebst du um zu arbeiten, oder arbeitest du um zu leben?

Zitat des Tages

Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun

Soundcheck (Vol. 2)

1. Es ist immer schwierig sich als Kind eines bekannten und berühmten Über-Elternteil im Musik Geschäft zu etablieren. Der große Versuch es gleich zu tun scheitert oft schnell oder verpufft…
Genauso schwierig finde ich es  die musikalischen Ergebnisse dann auch noch zu mögen, ohne Vergleiche zu dem zu ziehen, was man vom Elternteil kennt.
Anders ist es bei Eliot Sumner, genannt „Coco“, die sich konsequenterweise „I blame Coco“ nennt und ganz nebenbei Tochter von Sting ist. Bei ihr veruscht man hier garnicht erst nach musikalischen Übereinstimmungen zu suchen, was ja auch nicht verkehrt ist. Und dafür dass mir das gefällt, kann getrost „Coco“ verantwortlich gemacht werden. Und wer hier „No Smile“ bekommt, dem kann man nicht helfen

2. Natürlich hab ich mich damals dieser Brit-Pop Oasis vs Blur Konkurrenz Sache komplett entzogen. Da war vieles sehr aufgesetzt. Mit Blur konnte ich nur wenig anfangen und Oasis Erfolg konnte ich nur schwer nachvollziehen. Bis zu dem Moment, als Oasis ein MTV Unplugged Konzert gaben bei dem Noel Gallagher den „unpässlichen“ Liam ersetzte und trotz manch offensichtlicher Arragement-Schwächen, fiel auf welchen Horizont die Songs bekommen können mit Noel am Gesang! Dass es irgendwann zum Bruch kommen musste, war dann auch nicht mehr so schwer nachzuvollziehen, zu sehr haben sich die Brüder Gallagher musikalisch verzelttelt und von den persönlichen Streitigkeiten mal ganz zu schweigen.  Während aber Liam Gallagher mit seinem Solo Projekt „Beady Eye“ ein bischen Stiefmütterlich behandelt wird, hat das Noel´sche Projekt „High flying Birds“ das, was Oasis Fans erfreut. Reichlich Hommagen an das was man Oasis eh immer nachgesagt hat: Beatles Nähe. Aber Bewährtes muss ja nicht schecht sein!

http://soundcloud.com/bckbdhl/noel-gallagher-aka-what-a-1

3. Viele hatten drauf gewartet, wenige hat es überzeugt das Comeback von Bush. Und das Album“Sea of Memories“ klingt auch tatsächlich nicht so, als wollten Bush allen noch mal zeigen, dass sie nichts verlernt hätten. Irgendwie hab ich nie so recht das Gefühl, dass die Handbremse gelöst wird. Alles wirkt sehr gut abgestimmt auf Gavin Rossdale´s markante Stimme, der man aber irgendwie anmerkt, dass sein Solo Ausflug in Mainstream Gefilde Spuren hinterlassen hat. Vieles klingt gefällig, weil viele Kanten und Ecken fehlen, die einer Band, die mal als Nirvana Nachkömmlinge galten, eigentlich auszeichnen sollten. Und wenn sich so der „Sound of Winter“ anhört, mag sich mancher auf den Sommer freuen, oder an verwirrte Festival Besucher denken.

4. Wenn man Antony Hegarty ansieht denkt man an Vieles. Paradiesvogel, bunt, Riese mit Herz…Aber was ihn und seine falsettartige Kopfstimme auszeichnet ist eine wahnsinnige Präsenz und Leidenschaft, die er zu vermitteln vermag. Und wer ihn einmal Live erlebt hat, weiß, dass man förmlich in seine musikalische Welt hineingezogen wird. Ob man will oder nicht.

5. Wer das erste reguläre Album der „Beautiful Small Machines“ kennt, der weiß, dass das eher Music für Robots war, wie es Bree Sharp selbst bezeichnete. Indie Elektro Pop nannte man das dann und es klang richtig gut und tanzbar. Wer eine Fortsetzung auf dem neuen Album erhofft oder sogar erwartet hatte, wird ein bischen enttäuscht. Aber wirklich nur einen kleinen Moment. Sicher verlangt man dem Fan etwas ab, wenn man nun erwartet zu folkigen, bluegrassigen Banjo-Klängen, die ein bischen mehr nach mittlerer Westen der USA,  als an Großstadt Dance Pop erinnern, zu tanzen.  Auf „Paper Planes“ kann man zumindest schon mal leicht mitstampfen.

6. Der nächste Song, der musikalisch wie angegossen auf das letzte Beautiful Small Machines Album hätte passen können ist „Ghosts„. Aber in dem Fall ist es ja die belgische Band „dEUs“, die man eigentlich mit Indie-Rock Appeal kennt, aber die hier durchaus elektronsich-poppig können.

7. Ähnlich sieht es mit Gerard Way und seiner „Chemical Romance“ aus. Die kommen zwar von der amerkanischen Ostküste,  sind auch musikalisch im Alternative Rock angesiedelt, aber wie es der Bandname vermuten lässt, klingt auch bei dieser Band manches sehr groß, plakativ, hymnisch…halt zum mit“SING„en.

http://soundcloud.com/cameo1995/my-chemical-romance-sing

8. Aus dem manchmal verschneiten Denver kommt noch eine US Indie Rock Band, die dort mittlerweile einen guten Namen hat und gern gesehener Gast auf Festivals ist und auch hier mittlerweile kleine Hits hatte. Wo Klavier drin ist ist natürlich heute immer ein bischen die Gefahr den wohlwollenden Coldplay Fan auf seine Seite zu ziehen. Ob es reicht, darüber hinaus auch noch deren Leben damit zu retten, ist noch nicht bekannt. Aber zumnidest akustisches Anschmeicheln gelingt.

http://soundcloud.com/chrisvictor/the-fray-how-to-save-a-life

9. Ganz und garnicht atypisch klingt „The King and all his Men“, auch wenn hier etwas herum-gemixt wurde. Im Kern sollte hier ne schwungvolle Indie Pop Numer entstehen und das ist sie auch immer noch geblieben.

10. Überraschend und gut ist die neue Single der britischen (nicht mehr/immer noch) Newcomer Band „Young Guns“. Auch wenn der Name etwas martialisch rüberkommt; schließlich soll es ja Alternative Rock amerikanischer Prägung sein, bei dieser Band geht es sehr gekonnt ausbalanciert zu, sodass sie ihre Fans mittlerweile auch im gemäßigten Gefilde finden. Vom brandaktuellen Album „Bones“ kommt ganz überraschend die erste Single „Bones“.

http://soundcloud.com/piasnetherlands/young-guns-bones

Zitat des Tages

„Das Alter, das man haben möchte, verdirbt das Alter, das man hat.“