Video des Tages

Snow White and the Huntsman („Schneewittchen und der Jäger“) heißt der Film, der aktuell durch die Kinos flimmert, der, wie es das Video schon erahnen lässt, ein düsteres, bildgewaltiges Fantasy-Märchen Epos ist. Großes Hollywood Kino also. Ich selber habe den Film noch nicht gesehen, deswegen kann ich wenig dazu sagen, auch wenn die bösen sog. Kritiker mal wieder nicht unbedingt Lobeshymnen über den Plot ausgeschüttet haben. Dass der Film nicht nur in den USA durchaus erfolgreich ist, mag sicherlich auch an der durch „Twilight & Co.“ in düsterer Fantasy geübten Kristen Stewart liegen, die durch ihren „Teen Idol“ – Status viele Besucher in die Kinos gezogen hat.

Mein Fokus liegt derweil auf dem Titelsong des Soundtrack, der wie gemalt auf diese Neuverfilmung eines Grimmschen Märchens von Schneewittchen passt und schlichtweg groß-artig ist. Und ich kann es fast nur so ausdrücken, natürlich nur von Florence + the Machine kommen kann.

Groß orchestriertes monumetales Klangspektakel und dazu die „dramatik-taugliche“ Stimme von Florence Welsh, die in dem Song Breath of Life ganz untypisch das eigentliche Drama der Handlung; nämlich das der morbiden Figur der Königin, beschreibt:

I was looking for the breath of a life. A little touch of a heavenly life. But all the choirs in my head say no!“

Demnach ist dieses Video kein Filmtipp, es ist viel mehr ein „Hörtipp“!

Bitte rein hören!

e.

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Zitat des Tages

Erfolg ist eine Lawine, es kommt auf den ersten Schneeball an! (Clint Eastwood)

Zum 82. Geburtstag des Schauspielers/Regisseurs.

Oscar wer???

„Wer hat eigentlich 2011 den Oscar für das beste Szenenbild (vergleichbar mit dem Bühnenbild) gewonnen?“

O.k., ich geb es zu, ich weiß es auch nicht, aber damit bin ich doch sicher auch nicht allein! Ist ja auch nicht sonderlich „hip„, in einer medial wenig beachteten Unterkategorie über den „Walk of Fame“ zu laufen; obgleich es natürlich nicht weniger ehrenvoll ist.

Jedes Jahr die gleiche Medienhysterie; die gleiche Geheimniskrämerei, die gleichen Posen; die gleiche merkwürdige Aufgeregtheit. Und jedes Jahr Anke Engelke, die hibbelig in der Meute der internationalen „Society-Reporter“ dauergrinsend die handverlerlesenen Interview Brotkrumen zugeteilt bekommt. Man ist ja trotzdem sooo nah dran gewesen an den Helden der Leinwand. Ach ja, vorher zeigt sie uns noch „ihr“ Hollywood, als wär es ihr Wohnzimmer; bzw. als wär sie längst ein Teil des „Hollywood Way of Selbstbeweihräucherung“.

Aber wie heißt es so schön: „Nichts ist so kalt wie ein Sommer in Kalifornien“. Und das trifft wie kaum etwas anders auf die große Filmwerkstatt zu. Der schöne Schein von dem jeder weiß wie vergänglich er ist, aber trotzdem jeder angestrahlt werden will; sei es auch nur für die berühmten 15 Minutes of Fame. Oder eben, wie bei den den Oskars 2012, die heute Nacht vergeben werden. Wer fragt noch nach den Preisträgern von Gestern?

Ach ja, der Gewinner des „Besten Szenebildes 2011“ waren übrigens: Robert Stromberg und Karen O’Hara. Ich hab das mal recherchiert!

And the Oscar goes to…?

e.