Video des Tages

Snow White and the Huntsman („Schneewittchen und der Jäger“) heißt der Film, der aktuell durch die Kinos flimmert, der, wie es das Video schon erahnen lässt, ein düsteres, bildgewaltiges Fantasy-Märchen Epos ist. Großes Hollywood Kino also. Ich selber habe den Film noch nicht gesehen, deswegen kann ich wenig dazu sagen, auch wenn die bösen sog. Kritiker mal wieder nicht unbedingt Lobeshymnen über den Plot ausgeschüttet haben. Dass der Film nicht nur in den USA durchaus erfolgreich ist, mag sicherlich auch an der durch „Twilight & Co.“ in düsterer Fantasy geübten Kristen Stewart liegen, die durch ihren „Teen Idol“ – Status viele Besucher in die Kinos gezogen hat.

Mein Fokus liegt derweil auf dem Titelsong des Soundtrack, der wie gemalt auf diese Neuverfilmung eines Grimmschen Märchens von Schneewittchen passt und schlichtweg groß-artig ist. Und ich kann es fast nur so ausdrücken, natürlich nur von Florence + the Machine kommen kann.

Groß orchestriertes monumetales Klangspektakel und dazu die „dramatik-taugliche“ Stimme von Florence Welsh, die in dem Song Breath of Life ganz untypisch das eigentliche Drama der Handlung; nämlich das der morbiden Figur der Königin, beschreibt:

I was looking for the breath of a life. A little touch of a heavenly life. But all the choirs in my head say no!“

Demnach ist dieses Video kein Filmtipp, es ist viel mehr ein „Hörtipp“!

Bitte rein hören!

e.

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Wasser Fall

„Ich kann dein Leben nicht länger verderben und ich denke 2 Menschen können garnicht glücklicher sein, als wir es gewesen sind. Ich weiß, wenn irgendjemand mich hätte retten können, dann wärst du es..aber ich kann nicht mehr weitermachen; ich kann nicht mehr schreiben…ich kann nicht mehr weiterleben!“

So in etwa hat es Virginia Woolf in ihren Abschiedsworten an ihren Ehemann  zum Ausdruck gebracht. Gebrochen und verzweifelt von immer wieder kehrenden Depressionen und dem Verlust ihrer Fähigkeit zum Schreiben, entschloss sie sich ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Sie füllte ihre Taschen voller Steine um 1941 in einem See durch die Last dieser Steine zu ertrinken…

Erinnert hat mich und uns an diese wahre Begebenheit im letzten Jahr Florence Welch und ihre Maschine mit Ihrem Indi-Pop / Art-Rock anmutenden What the Water gave me !

So schaurig und düster die Geschichte auch ist, so großartig ist sie musikalisch umgesetzt. Toll!

Hier ne kleine Hörprobe:

http://soundcloud.com/uidnewmediaberlin/what-the-water-gave-me

e.