GEMA

Ein weiteres „Kampf-“ Thema ist die neue #GEMA Tarif Reform.

Ein Überblick über die neuen Strukturen und Tarife gibt die GEMA selbst, aber die Ansichten der betroffenen Unterhaltungs Unternehmen:

GEMA:

https://www.gema.de/musiknutzer/10-fragen-10-antworten.html

Bund der GEMA Zahler:

http://www.gemazahler.de/gema-musiknutzer/gema-tarifaenderung-2013.html

Tonspion (DJ Abgabe):

http://www.tonspion.de/neues/neueste/3442223

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Video des Tages

Noch im Mai waren die Jungs von Temper Trap hier als Video des Tages mit dem Song Need your Love. Damals weniger wegen dem Song, sondern vielmehr wegen der coolen Video-Hommage im 80 Jahre Karate Kid-Style.

Dieses Mal geht es für die Jungs nach Cuba und das Ober-Thema heißt hier nicht Kick-Boxen, sondern diesmal geht es um die Leidenschaft zum Turnen. Aber es wird natürlich auch ne Geschichte zwischen Mann und Frau erzählt, die in einem Armen-Viertel spielt. Also das klassische von der Straße zum Star…wer an sich glaubt kann alles schaffen Thema!

Und trotzdem hat man zwischen durch auch mal zitternde Hände…sei es bei Turnübungen am Reck, etc. wie auch in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Wieder ein gelungenes Video Trembling Hands mit wunderbarem Südamerika Lokalkolorit. Aber war da nicht noch was? Cuba? Hör ich da n Walzer raus?

Interessant…wirklich!

e.

Video des Tages

Snow White and the Huntsman („Schneewittchen und der Jäger“) heißt der Film, der aktuell durch die Kinos flimmert, der, wie es das Video schon erahnen lässt, ein düsteres, bildgewaltiges Fantasy-Märchen Epos ist. Großes Hollywood Kino also. Ich selber habe den Film noch nicht gesehen, deswegen kann ich wenig dazu sagen, auch wenn die bösen sog. Kritiker mal wieder nicht unbedingt Lobeshymnen über den Plot ausgeschüttet haben. Dass der Film nicht nur in den USA durchaus erfolgreich ist, mag sicherlich auch an der durch „Twilight & Co.“ in düsterer Fantasy geübten Kristen Stewart liegen, die durch ihren „Teen Idol“ – Status viele Besucher in die Kinos gezogen hat.

Mein Fokus liegt derweil auf dem Titelsong des Soundtrack, der wie gemalt auf diese Neuverfilmung eines Grimmschen Märchens von Schneewittchen passt und schlichtweg groß-artig ist. Und ich kann es fast nur so ausdrücken, natürlich nur von Florence + the Machine kommen kann.

Groß orchestriertes monumetales Klangspektakel und dazu die „dramatik-taugliche“ Stimme von Florence Welsh, die in dem Song Breath of Life ganz untypisch das eigentliche Drama der Handlung; nämlich das der morbiden Figur der Königin, beschreibt:

I was looking for the breath of a life. A little touch of a heavenly life. But all the choirs in my head say no!“

Demnach ist dieses Video kein Filmtipp, es ist viel mehr ein „Hörtipp“!

Bitte rein hören!

e.

Zitat des Tages

Erfolg ist eine Lawine, es kommt auf den ersten Schneeball an! (Clint Eastwood)

Zum 82. Geburtstag des Schauspielers/Regisseurs.

Bananen Keyboard & Co.

Wer sagt eigentlich dass man nicht mit Essen spielen soll? Hier ist es ganz eindeutig erlaubt und gewünscht…zumindest mit Bananen! 🙂

Video des Tages

Man kann sich gar nicht entscheiden, was faszinierender und beeindruckender ist, als Impressionen aus den Tiefen der Meere und sein imposantes Farbenspiel, so wie es Filmemacherin Lynette Wallwort in dem Film „Coral Rekindling Venus“ zeigt; oder die von falsettiger Melancholie getragene Stimme von Antony Hegarty, wie er es in seinem neuen pianolastigen Song „Rise“ erklingen lässt! Beides hat etwas Einzigartiges.

Folgerichtig tun sich hier beide Elemente symbiotisch zusammen. Farbenspiel, Impressionen und der unverwechselbare Gesang Hergartys. Leider ist der Song erstmal nur als Trailer für den Film gedacht und wird nicht auf dem neuen Album „Cut the World“ zu hören sein, welches er natürlich wieder mit seiner Haus und Live Band The Johnsons eingespielt hat. Es erscheint Anfang August, und zumindest akustisch ist „Rise“ ein schöner Vorbote.

e.

Die Bohlensteuer – wem die GEMA wirklich nutzt

Es wird die Geschichte eines Musikers nach dem sogenannten Durchbruch mit der einer nur mittelmäßig erfolgreichen Musikerin verglichen. Es geht um den Vergleich eines der 62.000 angeschlossenen (normalen) GEMA-Mitglieder mit einem der 3200 ordentlichen Mitglieder.

Während die SUPER-Mitglieder 64% der Ausschüttungen einkassieren, müssen sich die anderen Mitglieder mit 24% zufrieden geben. Doch der Film will gar nicht nur für eine Reform des Verteilungsschlüssels eintreten, sondern fordert gleich die komplette Anschaffung der Bohlensteuer bzw. der GEMA.

 

Die Hedonistische Trickfilmsektion präsentiert: Die Bohlensteuer – wem die GEMA wirklich nutzt | Hedonist International.

Video des Tages

Über den Song an sich kann man ja streiten. Denn das was sich die australische Indie Rockband „The Temper Trap“ mit Need your Love zumindest musikalisch ausgedacht haben ist noch nicht ganz so klar…zumindest mir nicht! Nachdem 2009 ihr Erstling „Conditions“ noch als düstere Indie  Rock Flaschenpost über den indischen Ozean zu uns rüberschwappte und „aufhorchen“ ließ, kommt nun der Nachfolger ganz schlicht als „The Temper Trap“ getarnt diesen Mai in die Läden. Wollen wir hoffen dass die Platte etwas mehr in Fahrt kommt.  Das Video auf jeden Fall kann sich in bester Karate Kid Manier sehen lassen!

Film ab…

e.

http://vimeo.com/40704028

Soundcheck (Vol. 3)

1. Heute beginne ich mal mit einem Veteranen der US Rockszene. Kein geringerer als Tom Petty, ein Urgestein amerikanischer Musikgeschichte, der 1994 sein 2. von bislang nur 3 Solo Alben eingespielt hatte. Ein Großteil seiner Diskografie kann man ja den „Heartbreakers“ zuordnen…aber auf „Wildflowers“, musste man auch nicht auf den Input seiner Bandkollengen verzichten und der Titel Hard on me ist einer der athmosphärischen Highlights dieses recht ruhigen, teilweise folkig, blues-rockigen Albums.

2. Das Afro Celt Sound System, klingt zwar wie ne Monster Verstärker Anlage, ist aber eine großartige World-Music Formation, die mit keltischen und afrikanischen Klangwurzeln ethnische und moderne Elektronic Dance Sounds kreiert. Zwar hatte sich diese Supergroup 2007 einmal augelöst, aber mittlerweise ist sie wieder zusammen und aktiv. Von daher hat das auch sicher Peter Gabriel gefreut, ist doch die Band nach Peter Gabriel selber das „beste Pferd“ in Gabriels Label „Stall“. Vom 2005er Album „Anatomic“ stammt der Song My secret Bliss. Allerdings in einem 2011er Remix Gewand von Stephanie Caffrey.

3. Der erste Chart Erfolg von Prefab Sprout war The King of Rock´n´Roll zwar nicht, aber es war bislang der größte, dieser außerhalb Großbritannien nicht übermäßig bekannten  Band rund um ihr Mastermind, Paddy McAloon –  den viele Kritiker als unterbewertetes Genie und einen der besten Sonwriter der 80er Jahre hielten. Nichts desto Trotz  findet sich auf der Werkschau „A lifetime of Surprises“ überraschend viel Vertrautes und man bekommt einen sehr guten Eindruck welches Potenzial die Songs von McAloon haben.

4. Arcade Fire ist eine Indie Rock Band aus dem fernen Canada, die es aber geschafft haben in den USA und auch in Europa Tritt zu fassen und mittlerweile zu den wichtigen Bands des Indie Rock Genres gehören. Zu ihren Besonderheiten gehört zweifellos, dass alle Band Mitglieder mehrere Instrumente spielen können und dieses auch auf ihren Konzerten demonstrieren, indem sie unterschiedliche Instrumente bedienen. Aber besonders ist auch dass sie untypische teilweise aus der Klassik bekannte Intrumente mit auf Tour nehmen. Zu den bekannten ex-Mitgliedern gehört unter anderem Owen Pallett, der seither einen guten Ruf als Violinist und Streicher Arrangeur in der Musik Szene hat. Vom 2010er -an den sog. Art-Rock angelehnten- Erfolgsalbum „The Suburbs“ stammt We used to wait. Aber das müssen wir nicht mehr lange, denn das neue Album ist schon in den Startlöchern.

5. Ein bis Heute aktiver Pionier der Avantgarde Pop Musik ist der eigenwillige und schillernde David Sylvian, der in den späten 70ern bekannt wurde als Sänger von „Japan“ – die auch heute noch als Leitbild vieler sog. Art School Bands gilt. Seiner Solo Karriere  danach kann man sehr oft klassische bis hin zu Ambient Klängen entnehmen, was seiner Nähe und vielfache Zusammenarbeit mit Brian Eno und David Bowie, sowie dem japanischen Künstler Riuichy Sakamoto bezeugt. Seinen Hang zu reflektierten und esoterisch anmutenden Songs spiegelt The Boy with the Gun vom 1978er Album „Secrets of the Beehive“ wieder, dessen Nachfolger von 1999 logischer- und konsequenterweise „Dead Bees on a Cake“ hieß.  Aber keine Bange – das ist nicht nur Musik für Bienenzüchter!

6. Marillion sind nicht nur Urgesteine der englischen Progressive Rock Szene, die in den 70ern und frühen 80ern ihren Höhepunkt hatten, sie haben auch ein Problem: Sie werden von englischen Radiosendern gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht liegt es daran, dass viele ihrer Alben – die in der Fachpresse- durchaus positiv und wohlwollend bewertet werden, selten höhere Chartregionen und von daher größere Verkaufszahlen generieren. Und das obwohl die Band regelmäßig auf Tour ist und eine große Fangemeinde hinter sich weiß.  Ein weiteres Merkmal ist, dass sie ein innovatives Vertriebmittel für sich entwickelt haben; nämlich dass Fans vorab per Spenden mithelfen das jeweils nächste Album mitzufinanzieren und im Gegenzug limitiertes Bonusmaterial bekommen und als „Friends“ im jeweiligen Booklet aufgeführt werden, sodass diese auch weiterhin nicht Afraid of Sunlight sein müsen.

7. Seit 2006 ist die norwegische Sängerin und Songwriterin Maria Mena auch hierzulande ein Begriff und galt bislang als begabte Newcomerin mit guten Perspetiven auf eine international Karriere. Gute Verkaufszahlen und Konzerte durch ganz Europa waren die Folge. Das 2011er Album „Viktoria hingegen hat diesen Trend allerdings etwas gebremst, denn trotz ordentlicher Chartplatzierungen war der kommerzielle Erfolg eher als bescheiden anzusehen. Das ist nicht immer das Hauptkriterium für die Qualität, die durchaus auf dem Album zu hören ist, aber leider oft Maßstab für die mediale Unterstützung einer hoffnungsvollen Künstlerin. Auf jeden Fall demonstriert sie das auch auf Homeless – hier allerdings in einem nicht mehr ganz so beseelten Remix von Hot Milk.

8. Natürlich steckt in Depeche Mode Songs fast ausschließlich Martin Gore. Der medienschüchterne Kopf der Band gilt ja in Fachkreisen als eigenwillig und wenig Inputfreudig, wenn es um Songideen seiner Bandkollegen geht. Erst seit Sänger Dave Gahan 2003 seinen Soloerstling veröffentlichte, gelang es  zumindest mal 2 Songs zu einem Depeche Mode beizusteuern, die Nicht komplett aus Gore´s Feder stammten. Man muss ja nicht gleich übertreiben…Auf jeden Fall hat Martin Gore bereits 1989  seine erste von 2 Solo Alben veröffentlicht, wobei es ja defacto nur 1 ist. Denn „Counterfeit E.P.“  war ja nur ein Mini-Album mit Fremdkompositionen und der Nachfolger  Counterfeit2 aus dem Jahre 2003 ein reguläres Studioalbum mit Eigenkreationen . Und von dieser ersten E.P. stammt das DM typische Compulsion.

9. Fast genau 3 Jahre ist es jetzt her, dass der selbsternannte King of Pop nicht mehr da ist! Es ist merklich ruhig geworden, denn nach ihm sind auch Amy Winehouse und Whitney Housten auf tragische Weise zu Tode gekommen. Alles Persönlichkeiten, die im Leben gestrauchelt sind aber in ihrer Kunst etwas Außergewöhnliches vollbracht haben, das bleiben wird. So natürlich auch besonders bei Michael Jackson, dem man sicher viel skurriles und teilweise bizarres ansehen udn nachsagen konnte. Viele Fragen sind auch heute noch nicht beantwortet und vielleicht ist das auch Teil des Mythos mit dem sich seine Unvergänglichkeit beschreiben lässt…dass man vieles ahnt, aber niemals richtig weiß! Genau darum geht es bei Why you wanna trip on me:  Die einerseits verstehbare, aber andererseits dann auch wieder kindlich naive Frage, warum gerade er so im Mittelpunkt steht, wo es doch viel größere Dinge auf der Welt gibt, die einer Beachtung verdienen. Recht hatte er, aber hinhören darf an dieser Stelle erlaubt sein!

10. Sorgen bereitete im April 2012 auch eine Nachricht über Sinead o´ Connor. Einerseits, dass sie ihre aktuelle Tour komplett absagen musste, was sicher viele Fans enttäucht hat, sondern viel mehr der Grund: „manische Depression“! Einfach gesagt, das Spannungsverhältnis zwichen Gefühlen der Großartigkeit und dem plötzlichen Moment absoluter Leere und Bedeutungslosigkeit. Natürlich ein „positives“ Signal, dass sie Fans und die Öfffentlichkeit auf diese psychische Krankheit aufmerksam und sensibel macht, andererseits ändert es nichts daran, dass die Sorgen um eine weitere großartige Künstlerin, die in ernstzunehmenden Schwierigkeiten ist, bleiben. Ein Song, der vielleicht ein bischen Einblick gibt in das emotionale Innenleben dieser Frau, stammt aus dem Soundtrack zum Film „In the Name of the Father“.  Geschrieben und produziert vom U2 Sänger Bono und dessen irischen Kumpel Gavin Friday, die Sinead in dem großartigen Song You made me the Thief of your Heart zum Diebstahl anstiften.

Der Hüter der Rechte

Hier mal eine kurze Auflistung und Beschreibung der wichtigen Stichworte zum Thema Musik Marketing im Internet.

Dies betrifft natürlich den Rechtsstreit zwischen Google (Youtube) und der GEMA als „Hüter der Rechte“, aber eben auch ganz allgemein den Bereich der Musikvermarktung und Vertrieb im digitalen Zeitalter, Filesharing in Tauschbörsen U N D Urheberschutz von Künstlern, die ihr geistiges und kreatives Gut geschützt haben wollen!

Ich selber weiß auch nicht genau, was ich denken soll:

  • Natürlich bin ich nicht per se gegen die Einhaltung der Rechte von Urhebern. Natürlich ist das Argument richtig, dass Kreative Künstler (Autoren, Musiker, Texter, Schriftsteller, Autoren, Journalisten, etc.) ein Recht darauf haben, dass sie als originäre Quelle genannt werden und für Ihre Leistung entlohnt werden sollen..und müssen!
  • Natürlich ist z. B.  jede illegal erworbene Musikdatei schädlich für den Umsatz der Künstler….oder vielmehr der Plattenfirmen, die viel Geld in die Vermarktung stecken!
  • Natürlich hat jeder, der sog. „Content“ (Inhalt), also sein kreatives, oder geistiges Schaffen anbietet ein Recht darauf, dass sich andere nicht daran zu schaffen machen und es als IHREN Inhalt darstellen. Dass man zumindest die Quelle angibt, oder mit dazu beiträgt, dass durch den Erwerb des Inhalts, der Urheber daran mitverdient!

Andererseits bin ich auch skeptisch, was das recht un-kreative und rückständige Beharren auf alten Vermarktungs und Vertriebswegen angeht. Und jede notwenige und sinnvolle Veränderung und Anpassung an das „HEUTE“ mit Unterlassungsklagen und quasi Kriminalisierung der Nutzer zu beantworten halte ich für den falschen Weg!

Und auch die Politik reagiert erschreckend vorhersehbar auf die Problematik, was sich auch am stumpfen „Piraten-Bashing“ zum Thema Urheberrechte ablesen lässt.

Aber um ehrlich zu sein, die oft zitierte „Weltuntergangsseznarien“ die durch das Internet und die digitale Revolution zu erwarten war ist bislang NICHT eingetreten…allenfalls die Medien- und Musik-Unternehmen, die nicht offensiv die veränderte Marktsituation adaptiert und sich neu ausgerichtet haben, beklagen sich am lautesten. Den anderen Unternehmen geht es teilweise nicht schlechter, manchen sogar besser mit dem Web 2.0. Eben weil sie sich neue Geschäftsmodelle und Geschäftsfelder gesucht haben und nun duch geschickte strategische  Kooperationen davon profitieren.

Und ich bin auch nicht der Meinung, dass man Künstlern „ins Gesicht pinkelt“ (lt. Sven Regener) wenn man sie nicht angemessen wertschätzt und durch legalen Erwerb ihrer Produkte die Weiterführung ihrer „Kunst“ unsterstützt!

Dass der CD Verkauf immer mehr als Vertriebsweg zurückgeht und viele Künstler Konzerte als primären Einnahmeweg für sich entdeckt haben und davon gut oder sehr gut leben,  zeigt doch dass die künstlerische Wertschätzung da ist und auch Menschen bereit sind, für Qualität teilweise nicht immer nachvollziehbare Preise zu bezahlen!

Denn solange es die Möglichkeit gibt zu wählen, ob man etwas kauft, oder etwas Vergleichbares „gratis“ bekommt, wird es immer Menschen geben die das „Gratis“ bevorzugen. Das liegt nicht nur an den Menschen, sondern an der Tatsache an sich! Ob das rechtens ist oder nicht…ob das allen gefällt oder nicht!

Auch ich habe (noch) keine abschließende Meinung oder gar ein Patentrezept…aber die Erfahrung zeigt doch, dass man durch ideologische Betrachtung und Einordnung in „Schwarz“ oder „Weiß“ nicht zum Ziel kommt…

Und Alternativen zur Verbreitung und Veröffentlichung von digitalen Inhalten gibt es ja bereits  (siehe Creative Commons – CC)

e.

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Glossar der Musikindustrie

Independent / Major
Als unabhängige Label gelten alle Plattenfirmen, die nicht zu den vier großen international tätigen Unternehmen Sony Music, Emi, Warner Music und Universal Music gehören. Die großen vier (Majors) machen 70 bis 80 Prozent des Musikumsatzes weltweit – der Rest entfällt auf die kleinen Independent-Labels. Zum Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT) gehören in Deutschland 1200 Firmen, der internationale Indie-Verband Merlin hat nach eigenen Angaben um die 12.000 Mitglieder.

Label
Welche Arbeit die Plattenfirma für den Künstler erledigt, ist von Vertrag zu Vertrag unterschiedlich. Ein Extrafall ist der sogenannte Bandübernahmevertrag: Da gibt ein Künstler eine fertige Produktion ab, das Label organisiert nur noch Hersteller und Promo, wickelt die Abrechung ab. Ein Label kann aber auch die Produktion finanzieren und organisieren. Je mehr das Label erledigt, umso höher ist in der Regel dessen Anteil an den Einnahmen. Wenn das Label die Aufnahme bei einem anderen, vielleicht professionelleren Produzenten finanziert hätte, würde es mit dem Künstler einen sogenannten Künstlervertrag und mit dem Produzenten einen Produzentenvertrag abschließen. Bei fast allen Verträgen trägt letztendlich das Label das Warenrisiko: Wenn weniger Platten gekauft werden als produziert wurden, bleibt das Label auf den angefallenen Kosten für Herstellung und Werbung sitzen.

Musikverlag
Während die Label Vervielfältigungs- und manchmal auch Leistungsschutzrechte wahrnehmen, werten Musikverlage die Urhebernutzungsrechte der Musiker an ihren Kompositionen und Texten aus. Sie kümmern sich um die Gema-Abrechnung, auch der Live-Auftritte, und manche Verlage bemühen sich, die von ihnen betreuten Stücke Radiostationen und Werbeagenturen anzupreisen, in Spielfilmen zu platzieren, und überwachen, dass die Werke nicht von anderen ohne Genehmigung bearbeitet werden. All das kann ein Musiker auch selbst machen – ein Verlag nimmt ihm gegen Beteiligung die Arbeit ab. Manche Verlage beschäftigen eigene Mitarbeiter, die sich um die Verwertung in Radio und Werbung bemühen, um zusätzliche Einnahmen für Künstler und Verlag zu erzielen. Inzwischen bauen viele Label eigene Verlage auf, um mehr Rechte auszuwerten.

Booking
Die Booking-Agentur organisiert die Live-Auftritte eines Künstlers. Großen Stars zahlen solche Agenturen oft vorab ein hohes Garantiehonorar aus, das sie dann refinanzieren müssen. Die meisten Booking-Agenturen arbeiten aber auf Provisionsbasis – ein Anteil von 20 Prozent an den Einnahmen der Künstler ist gängig.

360-Grad-Vertrag
Das Schlagwort bezeichnet die Strategie von Labels, mit Künstlern nicht mehr allein beim Tonträger-Vertrieb zusammenzuarbeiten, sondern auch bei der Auswertung von Urhebernutzungsrechten (als Musikverlag), beim Livegeschäft (als Booker) und beim Merchandising.

Gema
Die Gema nimmt Gebühren für alle Verwertungen von Musik ein, die das Urheberrecht an den Stücken betreffen. Wer CDs mit vom Gema-Vertragspartner geschriebener Musik herstellt, die Songs digital verkauft, in Werbespots nutzt, live spielt oder im Netz als Download, Stream oder im Webradio vertreibt, zahlt dafür Gebühren. Die Gema schüttet die Einnahmen – nachdem die Verwaltung bezahlt ist – an Komponisten, Autoren oder ihre Musikverlage aus.

GVL
GVL steht für Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten. Ein Leistungsschutzrecht bezieht sich immer auf die bestimmte Aufnahme eines Stücks. Wer daran Leistungsschutzrechte hält, hängt von den Produktionsverträgen ab. Im Prinzip hat jeder ein Leistungsschutzrecht an einem Stück, der Musik einspielt oder einsingt. So können auch Produzenten Leistungsschutzrechte an einer Aufnahme haben oder Labels, wenn sie die Produktion abgewickelt haben. Wenn ein Musiker im Studio seine Stück selbst einspielt, erwirbt er auch Leistungsschutzrechte an dieser Aufnahme, genauso wie bezahlte Studiomusiker. Der Verkauf der Musik im Laden oder Download-Shop ist die Erstverwertung dieser Rechte – dafür kriegen die Musiker in der Regel einen Vorschuss und einen Teil der Einnahmen. Wenn die von ihnen eingespielte oder produzierte Musik aber im Radio, Fernsehen oder Kaufhaus läuft, bei Veranstaltungen abgespielt wird, müssen die Sender und Veranstalter für diese Zweitverwertung der Rechte an die GVL zahlen. Diese Zusatzeinnahmen schüttet die GVL an die Mitglieder aus.

Gema-Streit: Was das YouTube-Urteil bedeutet – SPIEGEL ONLINE

Gema-Streit: Was das YouTube-Urteil bedeutet – SPIEGEL ONLINE.

Schnappschüsse

…aus vergangenen Tagen.

1. Die Bilder sind von einer Handy Kamera bei einem Stadtbummel durch die tolle, bunte Altstadt in Lüneburg, teilweise während der Dreharbeiten zu der Vorabendserie „Rote Rosen“ entstanden. Ich weiß garnicht ob die aktuell noch läuft?

Lüneburg 2008

2. Dann war ich beim Bremer Karneval 2007! Ja in Bremen!!! Es war Februar glaube ich und bitterkalt, was leider auf den Bildern nicht so richtig zu erkennen war und wir waren ständig in Cafe´s um Heißgetränke zu organisieren..

Bremen 2007

3. Und dann sind da noch Bilder von einer Zugfahrt die am Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen vorbei führte auf dem Weg nach Hamburg zum Hamburger CSD. Eine wilde, bunte Party bei tollem Wetter, die dann chillig an der Binnen Alster auf dem Anlegesteg mit Cocktails endete!

Hamburg 2008 

 

Die Bilder sind auch aus meiner Galerie verlinkt!

e.

Hallo Echo..wer bist du?

Man kan ja von Preisverleihungen denken was man will…sei es Film, Fernsehen, Musik und was es da noch so alles gibt. Man kann auch immer in andere Länder gucken wo solche Preisverleihungen und die dazugehörenden Genres organischer gewachsen sind und einen viel höheren gesellschaflich kulturellen Stellenwert haben, als in Deutschland, wo man meinen könnte dass man ein bischen amerikanischen Flair und Show-Biz Glamour adaptieren könne…

So eben auch beim ECHO, dem sogenannten wichtigsten deutschen Musikpreis, der erst vor kurzem wieder verliehen und zelebriert wurde…

Man muss nicht immer schwarzmalen, wenn es um deutsche Musik geht, oder denken, dass es irgendwie alles klingt wie schon mal woanders gehört, oder vieles so brav und nach Konsenspop klingt…aber wenn man beim ECHO dann etwas präsentiert bekommt und man sich am Ende fragt, ob das die deutsche Musikszene representiert, dann darf man sich zumindest wundern. Und genau das tu ich auch auch oft!

Hier mal ein Bericht von Motor.de zum Thema Echo 2012

e.


Wenn die Wahl zur Qual wird!

Ich hab heute diesen Artikel gelesen: Generation Maybe hat sich im Entweder-oder verrannt

Ein guter Artikel, wie ich finde, der das ausdrückt was ich auch schon seit einiger Zeit wahrnehme und teilweise feststelle in meinem Umfeld.

Ich würde das auch nicht nur auf die Altersgruppe der 20-30 jährigen beschränken, sondern meines Erachtens fängt das Problem ja schon viel früher bei Jugendlichen an, die teilweise bei der Fülle von Möglichkeiten garnicht mehr richtig entscheiden können welchen Weg sie gehen können und wollen!

Noch nie schien es so schwierig zu sein, sich von äußeren Einflüssen frei zu machen und seinen eigenen, selbstbestimmten Weg der Zufriedenheit zu finden und zu gehen.

Andererseits wurde es auch noch nie so leicht gemacht mit geringem Aufwand etwas zu schaffen, was von der „normalen“ Lebensstruktur in die scheinbare Besonderheit führt.

Da sind natürlich die Selbstdarstellungsmediem wie YouTube, oder Facebook stellvertretend zu nennen. Das Internet an sich stellt alle Werkzeuge zur Verfügung, aus allem etwas Besonderes zu machen…eine Aufmerksamkeit zu erreichen, die auf traditionellem Weg sonst nie möglich wäre. Dem trägt natürlich auch das Fernsehen mit seinen zahllosen Casting-Formaten Rechnung. Jeder kann zeigen was er kann. Jeder kann besonders sein.

Und ich glaube darin liegt auch ein Stück weit das Problem: In vielem steckt oftmals wenig Substanz. Es wird aus scheinbarem Talent unreflektiert alles zur Schau gestellt in der Hoffnung, dass irgendjemand darin das Besondere erkennt. Gemäß dem „warholschen Gesetz“: „…in the future everbody will be famous for 15 minutes…“.

Was passiert aber wenn es wirklich nur 15 Minuten Ruhm sind? Beispiele gibt es ja genug, dass es nur wenige schaffen sich selbst zu sagen, die 15 Minuten waren toll, aber wichtig ist die Zeit danach! Viele klammern sich an diesen Moment der Aufmerksamkeit und schaffen sich eine Lebensgrundlage der Beliebigkeit. Nach dem Motto „Es ist egal was ich tu, hauptsache es verschafft mir die Beachtung und Aufmerksamkeit und ich muss meiner normalen, „gewöhlichen“ Realität entkommen!“

Ich erinnere mich da auch immer weider an das Gauck-Zitat der „coolen Feigheit“. In dem er von seinem viel zitierten Begriff der Freiheit und der freiheitlichen Selbstbestimmung erzählte und gleichzeitig genau diejenigen ansprach, die darin einen Lebensentwurf verstanden haben, der genau auf die oben beschriebenen (Schein-)Möglichkeiten verweist!

Genau das meinte Gauck aber ausdrücklich NICHT! Im Gegenteil meinte er diejenigen, die unter dem Begriff der Freiheit einen Lebensenturf verstehen, der ihnen zwar viele Möglichkeiten zur Wahl stellt, aber die sich dann für einen Weg entscheiden der eben nicht in den Hedonismus führt, nicht in die verantwortungsfreie Selbstbespaßungs-Menatlität führt.

Sondern vielmehr einen Weg aufzeigen soll, wie man mit sich und seinem Leben verantwortungsvoll umgeht. Wie man sich dem LEBEN mit all seinen Herausforderungen stellt und versucht aus sich selbst heraus diese zu meistern…Zufriedenheit aus sich selbst heraus und seinem verntwortungsbewussten Handeln zu finden.

Natürlich fragt man sich auch immer, wenn man eine Madonna sieht, die mit über 50 immer noch einem fragwürdigen Jugend-Stil verkörpern und immer noch „hip“ sein will, wenn man die Lady Gaga´s dieser Welt sieht, wenn man sieht wie Casting Shows und YouTube immer wieder Künstler hervorbringen, die mediale Aufmerksamkeit bekommen und als nichts Geringeres als Ikonen dargestellt werden; wenn die es mit bescheiden Mitteln geschafft haben, warum dann nicht eigentlich Ich? Schließlich heißt es ja „DU könntest der nächste Justin Bieber sein°!

Schlimmer sogar empfinde ich sogar noch die Model Casting Formate, die unbedarften und teilweise naiven jungen Menschen vorgaukeln, dass es reicht einem von anderen Menschen vordefinierten optischen Raster zu entsprechen und schon kann man sich aus der breiten Masse abheben und Teil des Besonderen werden…mit wenig Mitteln ein Maximum an Aufmerksamkeit und Wohlstand zu erlangen.

Also ein fehlgedeutetes ökonomisches Prinzip? Oder ist es vielleicht eine Zeit der falschen Vorbilder und Ideale?

e.

Seh-Test

Dies ist eine kleine Auswahl von Videos, die mir aus künstlerisch-ästehtischen Gründen, oder einfach nur so gefallen…

Natürlich werde ich von Zeit zu Zeit neue Videos hinzufügen, oder austauschen und falls ein Link zu einem Video defekt ist, oder von der GEMA mal wieder unerreichbar gemacht wurde, könnt ihr das gern mitteilen!

e.

Rückblick nach vorn:
http://www.dailymotion.com/video/x1lx0_placebo-20-years_music
Placebo – 20 Years

Ausweglos:

Peter Gabriel – No way out

Noch immer:

Vivid – Still

Virus:

Matchbox 20 – Disease

Feuerwehr:

Sting – I burn for You

Nah:

Kings of Leon – Closer

Aktenzeichen XY:

The Killers – Jenny was a friend of mine

Freuden:

Beautiful Small Machines – Simple Joys (feat. Simon Le Bon)

Wie Brüder:

Death Cab for Cutie – Like Brothers on a Hotel Bed

Naturgewalt:

Pearl Jam – Force of Nature

Nur die und sonst keine:

Roxy Music – My only Love

Angsthäschen:

Marillion – Afraid of Sunlight

Blutig:

Official Secrets Act – Bloodsport

Schiffbruch:

Sigur Rós – Sæglópur

Rattenfänger:

Edwyn Collins – The Magic Piper

Der letzte Weg:

J.Tillman – When I light your darkened Door

Spielchen:

Julian Plenti – Games for Days

Unter Wasser Notruf:

Live – The Dolphin´s cry

Unwissend:

Simon Le Bon & Nick Wood – Nobody Knows

Bruchfest:

Zoot Woman – We won´t break

Husch, Husch…:

Paula Cole – Hush, hush, hush

Schwindelig:

Duran Duran – Vertigo

Frühstück:

Tori AmosCornflake Girl

Narrenschiff:

Robert Plant – Ship of Fools

Liebesfaust:

Antony Hegarty and the Johnsons – Fistful of Love

Leerer Brunnen:

Craig David – You don´t miss your Water ´til the Well runs dry

Bruch-Stück:

Savage Garden – Break me, shake me

Klemme:

Imogen Heap – Headlock

Dumm gelaufen:
http://www.dailymotion.com/video/xcu5er_radiohead-karma-police_music
Radiohead – Karma Police