Video des Tages

Snow White and the Huntsman („Schneewittchen und der Jäger“) heißt der Film, der aktuell durch die Kinos flimmert, der, wie es das Video schon erahnen lässt, ein düsteres, bildgewaltiges Fantasy-Märchen Epos ist. Großes Hollywood Kino also. Ich selber habe den Film noch nicht gesehen, deswegen kann ich wenig dazu sagen, auch wenn die bösen sog. Kritiker mal wieder nicht unbedingt Lobeshymnen über den Plot ausgeschüttet haben. Dass der Film nicht nur in den USA durchaus erfolgreich ist, mag sicherlich auch an der durch „Twilight & Co.“ in düsterer Fantasy geübten Kristen Stewart liegen, die durch ihren „Teen Idol“ – Status viele Besucher in die Kinos gezogen hat.

Mein Fokus liegt derweil auf dem Titelsong des Soundtrack, der wie gemalt auf diese Neuverfilmung eines Grimmschen Märchens von Schneewittchen passt und schlichtweg groß-artig ist. Und ich kann es fast nur so ausdrücken, natürlich nur von Florence + the Machine kommen kann.

Groß orchestriertes monumetales Klangspektakel und dazu die „dramatik-taugliche“ Stimme von Florence Welsh, die in dem Song Breath of Life ganz untypisch das eigentliche Drama der Handlung; nämlich das der morbiden Figur der Königin, beschreibt:

I was looking for the breath of a life. A little touch of a heavenly life. But all the choirs in my head say no!“

Demnach ist dieses Video kein Filmtipp, es ist viel mehr ein „Hörtipp“!

Bitte rein hören!

e.

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Baldrian für´s Volk

Damit wir nicht alle im Dauerjubel um die erfolgreiche deutsche Nationalmannschaft nach ihren 2. Sieg bei der Euro 2012 abheben und vor den Bildschirmen zuhause, beim Public Viewing oder gar in den Stadien der Euro den Verstand verlieren… Es sind ja auch schon wieder „wir werden Europameister“ Fangesänge überall zu hören!

Als Präventivmaßnahme und zur kollektiven Abkühlung habe ich mir mal die Mühe gemacht, ein bisschen nach Realitätsbezug zu suchen. Und was soll ich sagen, ich bin fündig geworden. Ich musste zwar bis in das Jahr 2005 zurück forschen, aber es hat sich gelohnt.

Ein deutsch-amerikanisches junges Paar hatte den Mut, sich im Zuge Ihrer bevorstehenden Eheschließung von einem Kamerateam begleiten zu lassen, um der Medienrepublik mal einen wahrhaften Blick in das Alltags-Leben einer Durschnittsfamilie in Deutschland zu geben.

Hier wurde sehr eindrücklich gezeigt, mit welchen Problem wir alle zu kämpfen haben und es wird sehr schnell deutlich wie wie sehr wir mitfiebern, aber auch mitleiden können..wie sehr wir uns selber alle in diesem Paar wiederfinden können.

Pro 7 hatte damals mit diesem Format erfolgreich versucht den Konkurrenz Sendern Arte und 3Sat ihre führende Position als Kultursender streitig zu machen!

Führende Medienpädagogen und Kommunikationswissenschaftler halten auch heute noch diese Dokumentation als besonders wertvollen Beitrag zur sachgerechten Orientierung im undurchsichtigen Dschungel des Bildungsfernsehens und ganz besonders als wichtigen Beitrag für die Sicherung des Kulturstandortes Deutschland!

OK…sie haben sich anders ausgedrückt, aber sie haben im Prinzip genau das gemeint!

Denke ich…..vielleicht…

Iss ja gut…sie fanden es auch Scheiße…meine Güte.

Ich kann doch auch nix dafür, ich hab den Mist ja nicht gesendet!

e.

Zitat des Tages

Erfolg ist eine Lawine, es kommt auf den ersten Schneeball an! (Clint Eastwood)

Zum 82. Geburtstag des Schauspielers/Regisseurs.

Video des Tages

Man kann sich gar nicht entscheiden, was faszinierender und beeindruckender ist, als Impressionen aus den Tiefen der Meere und sein imposantes Farbenspiel, so wie es Filmemacherin Lynette Wallwort in dem Film „Coral Rekindling Venus“ zeigt; oder die von falsettiger Melancholie getragene Stimme von Antony Hegarty, wie er es in seinem neuen pianolastigen Song „Rise“ erklingen lässt! Beides hat etwas Einzigartiges.

Folgerichtig tun sich hier beide Elemente symbiotisch zusammen. Farbenspiel, Impressionen und der unverwechselbare Gesang Hergartys. Leider ist der Song erstmal nur als Trailer für den Film gedacht und wird nicht auf dem neuen Album „Cut the World“ zu hören sein, welches er natürlich wieder mit seiner Haus und Live Band The Johnsons eingespielt hat. Es erscheint Anfang August, und zumindest akustisch ist „Rise“ ein schöner Vorbote.

e.

Video des Tages

Über den Song an sich kann man ja streiten. Denn das was sich die australische Indie Rockband „The Temper Trap“ mit Need your Love zumindest musikalisch ausgedacht haben ist noch nicht ganz so klar…zumindest mir nicht! Nachdem 2009 ihr Erstling „Conditions“ noch als düstere Indie  Rock Flaschenpost über den indischen Ozean zu uns rüberschwappte und „aufhorchen“ ließ, kommt nun der Nachfolger ganz schlicht als „The Temper Trap“ getarnt diesen Mai in die Läden. Wollen wir hoffen dass die Platte etwas mehr in Fahrt kommt.  Das Video auf jeden Fall kann sich in bester Karate Kid Manier sehen lassen!

Film ab…

e.

http://vimeo.com/40704028

Mattscheibe des Tages

Heute beginne ich in unregelmäßigen Abständen Mattscheiben Klassiker von Oliver Kalkofe hier zu posten. Als Beitrag dafür dass endlich wieder neue Folgen produziert werden und im TV laufen…und ganz nebenbei: So viel TV Trash verdient es ja auch immer wieder gezeigt zu werden!

Auftakt macht das 17-minütige Mattscheiben Special zum jetzt schon „legendären“ Wulff-Interview.  Eine Ode an die MENSCHlichkeit gegenüber Aushilfs-Bundespräsidenten-Darsteller.

Grandios!

e.

Oscar wer???

„Wer hat eigentlich 2011 den Oscar für das beste Szenenbild (vergleichbar mit dem Bühnenbild) gewonnen?“

O.k., ich geb es zu, ich weiß es auch nicht, aber damit bin ich doch sicher auch nicht allein! Ist ja auch nicht sonderlich „hip„, in einer medial wenig beachteten Unterkategorie über den „Walk of Fame“ zu laufen; obgleich es natürlich nicht weniger ehrenvoll ist.

Jedes Jahr die gleiche Medienhysterie; die gleiche Geheimniskrämerei, die gleichen Posen; die gleiche merkwürdige Aufgeregtheit. Und jedes Jahr Anke Engelke, die hibbelig in der Meute der internationalen „Society-Reporter“ dauergrinsend die handverlerlesenen Interview Brotkrumen zugeteilt bekommt. Man ist ja trotzdem sooo nah dran gewesen an den Helden der Leinwand. Ach ja, vorher zeigt sie uns noch „ihr“ Hollywood, als wär es ihr Wohnzimmer; bzw. als wär sie längst ein Teil des „Hollywood Way of Selbstbeweihräucherung“.

Aber wie heißt es so schön: „Nichts ist so kalt wie ein Sommer in Kalifornien“. Und das trifft wie kaum etwas anders auf die große Filmwerkstatt zu. Der schöne Schein von dem jeder weiß wie vergänglich er ist, aber trotzdem jeder angestrahlt werden will; sei es auch nur für die berühmten 15 Minutes of Fame. Oder eben, wie bei den den Oskars 2012, die heute Nacht vergeben werden. Wer fragt noch nach den Preisträgern von Gestern?

Ach ja, der Gewinner des „Besten Szenebildes 2011“ waren übrigens: Robert Stromberg und Karen O’Hara. Ich hab das mal recherchiert!

And the Oscar goes to…?

e.